Titel einer Zeitschrift, die von Karl Vanselow zwischen 1904 und 1914 herausgegeben wurde. Die Zeitschrift ist noch bis in die Mitte der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts erschienen. Es wurde ein gleichnamiger Verlag gegründert
Das war Ausganspunkt für weitere Aktivitäten. Ausgewählte Beiträge wurden zu Sonderausgaben zusammengefasst und in Berlin wurde eine öffentliche Veranstaltung mit dem Namen Schönheitsabend angeboten, die viel Aufsehen erregt hat. In seiner Villa in Werder/Havel gab es einen "Garten der Schönheit" in dem Aktaufnahmen entstanden.

1904 I. - 1905 - 1906 - 1907 - 1908 - 1909 - 1910 - 1911 - 1912 - 1913 - 1914 - danach abgegeben an A. Giesecke in Dresden

Eine Charakterisierung in der Hausarbeit von Tina Schüßler von 2006
Vorwort zum 1. Heft des 1. Jahrgangs

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Für freie und vornehme Frauen und Männer bestimmt, soll die "Schönheit" eine moderne Zeitschrift im Dienst klassischer Ideale sein. Alles wollen wir pflegen, was das Leben reizvoll, würdig und sonnig macht: Schönheit des Leibes, der Kleidung, der häuslichen und der öffentlichen Umgebung, Liebe und Freude, Tanz und Spiel, Kunst und schöne Bildung, Gesundheit und Natürli

chkeit, sittliche und gesellschaftliche Verjüngung.
Wir wollen das gesunde sinnliche Denken veredeln und verfeinern, und wollen die falsche Scham, wo sie gefährlich scheint, ernst und besonnen bekämpfen.
Möge Jeder, der mit reinen Sinnen nach Schönheit strebt, sich an unseren Aufgaben beteiligen, mögen besonders die Frauen uns ihre Hülfe nicht fehlen lassen.
Dieses erste Heft betrachte man als einen bescheidenen Beginn und die "Schönheit" als ein Werdendes, das erst dann sich zu voller Blüte entfalten kann, wenn es sich der Liebe und Pflege weitester Kreise erfreuen darf.
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Verlag der Schönheit, Berlin, Leipzig, Wien
Herausgeber: Karl Vanselow




Der este Band enthält eine Reihe von Gedichten, die Vanselow bereits in seinem Gedichtband "Von Weib und Welt" veröffentlicht hatte, zum Teil mit den selben Illustrationen.
Titel
WW
S1
Bild
Die tote Braut
11

gleich
Ständchen
37
539
gleich
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Rechts eines der Aktfotos, wegen der "Die Schönheit" heute immer noch bei Sammlern begehrt ist und teuer bezahlt wird.

Es gab eine Reihe von Fotos von Menschen (Hirtenknaben in klassischen Posen, Mädchen verschiedener Länder), aber auch Abbildungen von Statuen, darunter der berühmte "Kuß" von Rodin.

Weiter gab es Zeichnungen, vor allen Dingen von Franz Müller-Münster, der auch Vanselows Gedichtband "Weib und Welt" illustriert hatte, und von Fidus.

Die Themen der Textbeiträge rankten sich um den von Vanselow im Editorial vorgegeben Pfad: Da gab es die Beschreibung beispielhafter Wohnungs- und Büroreinrichtung ebenso, wie "Reformkleidung" für die Frau und Vorschläge für Körperübungen.

Es gab Kurzgeschichten und zahlreiche Gedichte, die gut zur Hälfte rund Karl Vanselow stammen. Auch das Gedicht "Gerda" seines verstorbenen Bruders Julius wurde aufgenommen.

Ein Beitrag von Vanselow bespricht eine prächtige Ausgabe von Fidus (Herausgegeben von Wilhelm Spohr in J.C.C. Bruns Verlag, Minden i.W.), was einen Einblick in seine Philosophie erlaubt.

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Das Vanselow-Projekt wurde von Roland Schnell aus Berlin angeregt. Hinweise zum Leben und Werk von Karl Vanselow sind jederzeit willkommen.
Weitere Angaben im Impressum.